Montag, 25. November 2013

Über mir brennt der Himmel und unter mir tobt das Meer.

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch? Ich habe gehört, dass viele von euch von der alljährlichen November-Grippe getroffen wurden. Ich hoffe, ihr werdet alle schnell wieder fit :) Ich war auch ein bisschen angeschlagen, aber bei mir war es der Magen. Seit zwei Wochen war mir dauerhaft schlecht. Erst dachte ich, dass mir das Essen hier einfach zum Hals raushängt, aber als es nicht besser geworden ist, bin ich hier zum Health Center. Hier wird man als Student kostenlos behandelt (was für uns in Deutschland selbstverständlich, hier aber eine besondere Leistung ist). Der Arzt hat sich auch sehr lange Zeit für mich genommen und hat festgestellt, dass ich zum einen eine Reizung der Magenschleimhaut habe und zum anderen mein Magen zu viel Magensäure produziert. Ich habe dann Tabletten bekommen, die ich jetzt mindestens drei Wochen lang nehmen muss, und dann sollte alles wieder beim Alten sein :)

Ansonsten möchte ich gerne unser neuestes Familienmitglied vorstellen. Gestatten, das ist Morgan Freeman:

Alyssa's und mein Fischi :)

Ansonsten war die letzte Woche sehr ruhig, was ich aber nach dem ganzen Rumreisen in den letzten Wochen äußerst genossen habe. Wir waren Feiern in Hartford, öfters mal Essen (weil ich wirklich das Essen hier nicht mehr sehen kann - sobald ich heim komm, möchte ich bitte Linsen mit Spätzle und Döner und gute (!) Pasta), und ich habe Kelly ein bisschen Deutsch beigebracht. Dabei habe ich mein neues deutsches Lieblingswort gefunden: Schmetterling. Ist euch schon mal aufgefallen, wie hübsch sich dieses Wort anhört? :)

Kelly's neuster Deutsch-Wortschatz.

Meine Mitbewohnerinnen haben beschlossen, mir eine kleine Geburtstagsparty letzten Freitag zu geben - weil ich an meinem Geburtstag schon wieder zu Hause sein werde und sie gerne mit mir feiern wollten :) Deshalb haben sie mich am Freitag in die Mitternachtspremiere von The Hunger Games - Catching Fire eingeladen. Der Film war gut und ich liebe Kino einfach. Auch wenn hier alle in Jogginghosen ins Kino gehen. Echt, ich war entsetzt als ich gesehen haben, was meine Mitbewohnerinnen anhatten, als wir losgefahren sind. Aber ich muss sagen - Gott sei Dank haben sie mich überzeugt, mir ebenfalls eine Jogginghose anzuziehen. Im Kino wäre ich mit meiner Jeans nämlich aufgefallen wie ein bunter Vogel.

Catching Fire.
Uni-mäßig läuft hier alles gut. Ich muss zwar bis nächste Woche drei Hausarbeiten abgeben, aber das wird schon. In zwei Wochen habe ich dann Prüfungen. Aber morgen fangen erstmal unsere Thanksgiving-Ferien an. Ich freue mich schon wahnsinnig! Alle erzählen, wie toll Thanksgiving ist und das man die amerikanische Kultur erst verstehen kann, wenn man einmal Thanksgiving erlebt hat. Ich habe Glück, dass ich mich so gut mit Alyssa verstehe. Sie hat mich nämlich eingeladen, die ganze Woche mit ihr und ihrer Familie zu verbringen :) Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, einfach weil alle sagen, wie toll das ganze ist. Ich weiß nicht, was genau ich erwarten soll, aber ich lasse mich einfach überraschen.

Heute kam mal wieder ein Paket aus der Heimat - mit einem Adventskalender für mich. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut, weil ein Adventskalender für mich zum Dezember dazu gehört wie Weihnachten und Silvester, aber ich hätte nicht damit gerechnet, wirklich einen zu bekommen (ich hatte mir schon überlegt, ob ich mir im Uni-Shop einen Angry-Birds-Schoko-Kalender kaufen soll^^). Aber jetzt habe ich einen von meiner Mama und ich bin glücklich :) Jetzt kann der Dezember kommen!

Adventskalender :)

Apropos Dezember. Ich kann es kaum glauben, dass es schon Dezember ist. Am Samstag hat es zum ersten Mal hier geschneit (und meine Meinung hat sich auch hier nicht geändert: ich HASSE Schnee.). Seit dem ist es unglaublich kalt (okaaay, vielleicht nicht SO kalt, aber ich friere schon^^). Was aber noch viel schlimmer ist als die Kälte ist, dass ich in 22 Tagen die CCSU schon wieder verlassen muss :( Meine Freunde hier schon wieder zu verlassen, aus meinem Zimmer mit Alyssa auszuziehen und einfach nicht mehr auf dem Campus zu sein, wird mir schwer fallen. Ich freue mich wahnsinnig auf meine Rundreise mit Anna - und teilweise Elli :). Und ich freue mich noch viel mehr auf zu Hause. Versteht mich nicht falsch, ich LIEBE meine Zeit hier und ich werde vor allem Alyssa, Kelly und Caroline unglaublich vermissen. Aber ich freue mich auch schon wieder, in Mannheim in meine eigene Wohnung einzuziehen, wieder mein eigenes Essen zu kochen und einfach unabhängig sein. Es wird also ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge sein (okaay, vermutlich eher zwei weinenden Augen am Tag meines Auszugs, aber danach kann zumindest ein Auge wieder lachen).

Am Ende der Woche berichte ich euch dann von meiner Thanksgiving-Erfahrung. Bis dann :)

xx,
Lisa

Mittwoch, 20. November 2013

Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.

Hallo ihr Lieben,

mein Wochenende war einfach TRAUMHAFT. Aber ganz von vorne. Als Lena und ich vor ungefähr einem Jahr erfahren haben, dass wir beide ein Auslandsemester in den USA machen würden, war uns eines sofort klar: wir wollten zusammen in die Universal-Studios nach Orlando, weil dort ein Teil des Parks Harry Potter gewidmet ist. Wer mich kennt weiß, wie sehr ich Harry Potter liebe (vor allem die Bücher, aber die Filme sind auch okay ;-) ). Im September haben wir dann entschieden, dass wir dieses Wochenende zusammen nach Orlando fliegen.

Nach kleineren Hindernissen - Probleme mit dem Mietauto bei mir, ein stornierter Flug bei Lena - haben wir es tatsächlich bis nach Orlando geschafft. Wir sind getrennt geflogen, weil ich aus Hartford kam, Lena aber aus Boston. Am Flughafen in Hartford habe ich dann auch Bekanntschaft mit dem skandalträchtigen Nacktscanner gemacht - und ich muss sagen, es war nur halb so schlimm. Die Pose, in der man in dem Scanner steht, ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber immerhin piepst nichts und man wird auch nicht abgetastet. Der Flug hat ungefähr zweieinhalb Stunden nach Atlanta im Bundesstaat Georgia gedauert, wo ich umsteigen musste. Ich hatte ja schon ein wenig Bedenken. Ich fliege zum ersten Mal alleine, dann muss ich innerhalb einer Stunde umsteigen und das auch noch am Flughafen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen. Wider erwarten hat alles aber gut funktioniert, die Wege waren gut ausgeschildert und überall standen hilfsbereite Airline-Menschen rum. Ich war ein bisschen irritiert, weil man bei der Ankunft in amerikanischen Flughäfen genau das selbe Gate benutzt wie Passagiere, die gerade wegfliegen. In Deutschland (und auch in allen anderen Ländern, in die ich bisher geflogen bin) ist das ja schön getrennt nach Ankunft und Abflug, aber hier geht es teilweise schon sehr durcheinander zu. In Orlando angekommen habe ich es mir erstmal am Flughafen gemütlich gemacht, weil ich auf Lena gewartet habe. Nach ungefähr einer Stunde ist sie dann auch gelandet und nach noch mehr Verwirrungen, die seltsame öffentliche Verkehrsmittel und Hotels, die unter gleichem Namen mehrfach existieren, haben wir es tatsächlich in unser Hotel geschafft. Wir haben ungefähr 25€ pro Person pro Nacht bezahlt und haben schon mit dem Schlimmsten gerechnet - und waren dann umso mehr überrascht, als sich unser Hotelzimmer als a) geräumig, b) mit zwei Doppelbetten und c) sehr sauber herausgestellt hat. Das Hotel hatte einen Pool (den wir aufgrund von Wetter und Zeit leider nicht nutzen konnten) und lag direkt am International Drive, der Touristen-Hauptstraße in Orlando, an der eigentlich alle Hauptattraktionen gelegen sind.

Ein bisschen Chillen am Flughafen am Donnerstagmorgen.

Die Haupthalle des Orlando International Airport.

Harry Potter empfängt uns schon am Flughafen.

Am nächsten Morgen ging es dann schon in aller Herrgottsfrühe los in Richtung Universal Studios. Es war bewölkt, aber sehr warm (zwischen 24 und 30°C) und wir waren bester Laune. Im Hotel wurden wir gewarnt, dass es am Mittag schwere Gewitter geben solle und die Temperaturen fallen würden. Naja, wir hatten ja keine andere Wahl und sind trotzdem losgezogen. Zum Glück - das "Gewitter mit Blitzen" stellte sich als zwei Regenschauer von ungefähr fünf Minuten länge heraus und die "kalten Temperaturen" entpuppten sich als ungefähr 22°C. Wir, die beide aus dem hohen Norden der USA kamen und schon fast an Minustemperaturen gewöhnt waren, konnten darüber natürlich nur schmunzeln.

Der Universal-Boulevard.

Die Universal Studios sind in zwei Teile geteilt, für die man separate Eintrittskarten braucht. Wir haben uns entschieden, nur die Island of Adventure zu besuchen, der Teil, in dem die Wizarding World of Harry Potter liegt.
An dieser Stelle eine kleine Warnung: für diejenigen, die Harry Potter nicht mögen, könnte dieser Teil jetzt langweilig werden. Aber das ist mir so ziemlich egal gerade :-P Ihr könnt ja einfach runterscrollen.

Also. Bei der Island of Adventure angekommen, haben Lena und ich alle anderen Attraktionen links liegen lassen und sind sofort in Richtung Wizarding World gestrebt. Dort angekommen waren wir total überwältigt. Es ist zwar ziemlich klein, aber dafür mit total viel Liebe gebaut. Ich lasse mal ein paar Bilder für sich sprechen:

Das Eingangstor zu Hogsmeade (dem Dorf unterhalb von Hogwarts)

Hogsmeade (der Schnee auf den Dächern ist natürlich nicht echt)

Panorama vom Eingangsbereich. Rechts seht ihr den Hogwarts Express!

Nochmal der Hogwarts Express.

Der Fahrplan des Hogwarts Express.

Lena und ich total im Glück :)

Die Dragon Challenge.
Die ersten zehn Minuten sind wir eigentlich nur rumgestanden und haben gestaunt. Wir konnten beide immer noch nicht richtig glauben, dass wir tatsächlich da waren. Seit die Harry Potter World vor etwa zwei Jahren eröffnet wurde, habe ich mir immer gewünscht, einmal herzukommen (aber irgendwie nie richtig geglaubt, dass ich da wirklich mal sein werde). Lena hat dann versucht, mich zu überreden, mit der ersten Achterbahn, der Dragon Challenge, zu fahren. Ihr kennt mich aber ja und wisst, dass Achterbahnen, die Loopings haben, nicht so ganz meine Sache sind. Lena ist dann allein gefahren (ihr Kommentar, nach dem sie wieder raus kam, war übrigens: "Ich glaube es war ganz gut, dass du nicht mitgefahren bist"). Wir sind dann weiter gelaufen und haben uns ein bisschen in dem Dorf umgeschaut.

Ein erster Blick auf Hogwarts.

Wegweiser.

Nochmal Hogwarts.

Ich und meine absolute Traumschule.

Leni und ich.
Nachdem wir einen ersten Blick auf (und in) Hogwarts geworfen hatten, hat mich Lena dann überzeugt, mit der Mini-Achterbahn Flight of the Hippogriff zu fahren. Und ich muss sagen, das hat mir sogar Spaß gemacht :) Trotzdem war das Highlight meiner Meinung nach der Ride, der sich in Hogwarts verbarg - Harry Potter and the Forbidden Journey. Man setzt sich in Sitze und wird dann durch die Umgebung von Hogwarts "geflogen". Das Ganze ist so aufgebaut, dass durch 3D-Elemente und z.B. nach hinten kippende Sitze ein Quidditch-Flug simuliert wird. Außerdem fliegt man an der Peitschenden Weide vorbei, begegnet Aragog und seinen Freunden (was bei mir zu einem halben Herzinfarkt geführt hat), wird von Dementoren verfolgt und flüchtet vor dem Ungarischen Hornschwanz. Ich war so fasziniert von dem Ride, weil sich das einfach alles so echt und so nah angefühlt hat und Lena und ich waren danach ganz benebelt. Danach haben wir uns ein bisschen die Geschäfte angeschaut, die sich in Hogsmeade befanden. Ganz originalgetreu ist das ganze nicht gehalten (z.B. befindet sich Ollivander's im Original in der Winkelgasse und nicht in Hogsmeade), aber darüber kann man hinwegsehen, sobald man die Läden betritt. Es gibt hier wirklich alles zu kaufen, was das Fan-Herz begehrt. Von Plüscheulen, über Zauberstäbe und Umhänge bis hin zum Zaubererschach ist alles dabei.

Das Monsterbuch der Monster

Selbst eine Miniaturausgabe des Pokal des Trimagischen Turniers gab es zu kaufen.

Dervish & Banges

Plüscheulen 
Zonko's



Die berüchtigten Langzieherohren.


Schwach geworden sind Lena und ich aber erst bei Honeydukes, wo wir bei einem echten Schokofrosch nicht mehr widerstehen konnten (meine Sammelkarte war übrigens Helga Hufflepuff).

Honeyduke's
So einen Schokofrosch darf ich jetzt mein Eigen nennen.

Bertie Botts Bohnen in jeder Geschmacksrichtung.

Explodierende Bonbos. 

Nach unserer kleinen Shoppingtour haben wir erstmal eine kleine Pause gemacht.

Hagrids Heulende Hütte.
Kurze Verschnaufpause.
Wie in jedem Freizeitpark gab es auch in der Wizarding World kleine Showeinlagen - wir haben sowohl den Krötenchor, als auch das Duell zwischen dem Durmstrang Institute und der Beauxbatons Academy of Magic gesehen.


Krötenchor.

Beauxbatons vs. Durmstrang.

Die Hintergrundgeschichte wird für alle Nichtwissenden natürlich auch noch kurz erleutert ;-)

Natürlich hatten wir nach so viel Tamtam auch ordentlich Hunger und Durst. Bei einem Besuch von Hogsmeade muss natürlich das berühmte Butterbier probiert werden. Wir konnten nicht ganz identifizieren, nach was es schmeckt - irgendwie vanillig, ein bisschen nussig, aber trotzdem sehr unidentifizierbar. Es war zwar sehr süß, aber doch lecker. Gegen den Hunger half ein Besuch in den Drei Besen, wo wir traditionelles englisches Essen bestellt haben.

Natürlich wird auch Butterbier in einem Fass geliefert.

... und es sieht mit ein bisschen Fantasie fast wie echtes Bier aus (ist aber natürlich ohne Alkohol)

Die Drei Besen

Fish & Chips (und Trauben, die komischerweise nach Apfel geschmeckt haben).

Nachdem wir die Harry Potter World ausgiebig erkundet haben, haben Lena und ich uns noch den restlichen Teil des Parks angeschaut. Im Jurassic Park Teil hat Lena mich überrredet, ein Fahrgeschäft zu fahren, das mich sehr an die Badewanne in Tripsdrill erinnert hat. Nur schlimmer. Das Ende vom Lied war, dass wir beide klatschnass waren. Danach habe ich darauf bestanden, nur noch Kindersachen zu fahren ^^

Mein Favourit: der Fishy-Ride

Das bunte Karusell war ganz nach meinem Geschmack.

Der Ausgang der Dr. Suess Kinderwelt

Als wäre die Harry Potter World nicht genug, stand am Samstag schon das nächste Highlight an. Seit ich denken kann, wünsche ich mir, einmal mit einem Delfin zu schwimmen. Als ich gelesen habe, dass das in Orlando möglich ist, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht - es hat nämlich den ganzen Tag (mit kurzen Unterbrechungen) geregnet. Florida hat seinem Spitznamen (The Sunshine State) also am Wochenende keine Ehre gemacht. Aber es war warm und deshalb hatten wir trotzdem einen schönen Tag in dem Day Resort, in dem das Delfinschwimmen angeboten wurde. Außer den Delfinen gab es Rochen, mit denen man Schnorcheln konnte (was wir nicht gemacht haben, weil das Wasser vieeeel zu kalt war). Wir haben stattdessen im beheizten Fluss treiben lassen und haben kleine Affen angeschaut. Ich habe außerdem noch Otter und Vögel gefüttert. Der Tag war wunderschön, auch wenn er mit Sonne noch ein bisschen perfekter gewesen wäre. Das Delfinschwimmen war toll, auch wenn ich gewaltigen Respekt vor den Tieren habe. Natürlich kann man darüber streiten, ob Delfinschwimmen nicht in gewisser Form auch Tierquälerei ist. Es ist auf jeden Fall nicht "natürlich", aber Delfine sind sehr soziale Wesen, die auch freiwillig den Kontakt zu Menschen suchen. Außerdem leben die Delfine in Florida in einem natürlichen Klima und in einem großen Becken. Laut einer Delfinpflegerin sind Delfine auch sehr eigenwillig, das heißt, wenn sie keine Lust auf Menschen haben, kommen sie auch nicht und es wurde betont, dass die Delfine zu nichts gezwungen werden. Trotzdem bleibt natürlich immer ein geringer Zweifel. Die beiden Delfine, die ich "getroffen" habe, hießen Capricorn und Brick und beide waren sehr verspielt. Ich jedenfalls habe die Zeit im Wasser sehr genossen :)
Regen im Paradies.

Ja, jeder musste diese sexy Anzüge anziehen.

Schwimmen mit Capricorn :)

<3

Brick genießt seine Streicheleinheiten
Lieblingsfoto :)

 Am Sonntag, unserem Abreisetag, hat natürlich die Sonne vom Himmel gestrahlt und es hatte 30 Grad. Lena und ich haben uns entschieden, nach Downtown Orlando zu fahren, weil das anscheinend ganz anders sein soll, als das Touristen-Orlando mit all den Freizeitparks, Restaurants und anderen Attraktionen. Nach ungefähr einer Stunde Busfahrt (ja, soweit ist die Innenstadt von Orlando vom Touristenteil entfernt) sind wir in Downtown angekommen. Da haben wir uns dann erst mal ein nettes Café zum Frühstücken gesucht. Nachdem wir ein bisschen mit der Kellnerin geplaudert haben, kam raus, dass diese erst letzten August nach Orlando gezogen ist und vorher - haltet euch fest - an der CCSU studiert hat. So klein ist die Welt :) Danach haben wir uns an den Lake Eola gelegt, der sich zentral in Downtown Orlando befindet, und die Sonnenstrahlen genossen, bis wir wieder zurück in den kalten Norden mussten.

Lake Eola

Blick auf Downtown

Schildies chillen in der Sonne :)

Insel im Lake

Urlaubsfeeling :)

Leni & ich.
Bye Bye Florida..

Ein letzter Blick auf Orlando vom Flughafenshuttle aus.

Der Rückflug verlief problemlos, auch wenn der Flug nach Atlanta ein wenig ruckelig war. Da sowohl Lena als auch ich in Atlanta umsteigen mussten, haben wir uns nochmal am Flughafen verabredet und hatten ein gemeinsames Dinner. Danach ging es dann zurück nach Hartford, wo mich Caroline und Angelika freudig in Empfang genommen haben.

Es war ein wunderschönes Wochenende und gleich zwei meiner Wünsche haben sich erfüllt. Ich würde jeder Zeit noch einmal nach Florida kommen, aber nicht im November, sondern eher im Frühling. Im November kann es nämlich gut sein, dass man ein paar regnerische Tage erwischt. Ansonsten ist Florida (oder zumindest das, was ich gesehen habe) schon anders als Connecticut. Nach dem ganzen Reisen in den letzten Wochen freue ich mich jetzt aber auch auf ein Wochenende zu Hause :)

xx,
Lisa